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FAQ

  1. Wer kann das Curaswiss Programm für Pflegefachkräfte in der Schweiz durchlaufen?
    Grundsätzlich können sich alle examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen (auch mit Fachweiterbildungen), Gesundheits-und Kinderkrankenpfleger/innen und Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten aus Deutschland bewerben. Sie verfügen über mindestens ein Jahr Berufserfahrung nach dem Examen und, sind gewillt, für längere Zeit in der Schweiz zu leben und zu arbeiten und können sich mit Neugier und Offenheit auf ein internationales Arbeitsumfeld einlassen.
     
  2. Gibt es eine Altersgrenze?
    Idealerweise sind Sie zwischen 25 und 40 Jahre alt. Bei besonderer Eignung (z. B. einschlägige Berufserfahrung, hohe Motivation, Fachweiterbildungen) machen wir gern Ausnahmen, was das Alter betrifft.
     
  3. Wie läuft die Bewerbung ab?
    Senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Sie können sich auch direkt auf der Curaswiss-Internetseite bewerben. In einem telefonischen Vorgespräch lernen wir Sie und Sie uns kennen. Passt alles, werden Sie zu einem Vorstellungsgespräch nach Berlin eingeladen.
    Im nächsten Schritt nehmen Sie an einer Informationsreise zum Curaswiss-Campus in der Schweiz teil. Dort lernen Sie weitere Teilnehmende sowie verschiedene Pflegeeinrichtungen kennen. Wenn beide Seiten überzeugt sind, erhalten Sie Ihren endgültigen Weiterbildungsvertrag, welchen Sie in Deutschland unterschreiben.
     
  4. Welche Kosten kommen auf mich zu?
    Zur Aufnahme in das Curaswiss-Programm stellen wir Ihnen eine Anmelde- und Registrierungsgebühr in Höhe von 850 CHF in Rechnung. Diese dient der Anerkennung Ihres Berufsabschlusses beim SRK sowie der behördlichen Anmeldung in der Schweiz. Die Weiterbildung ist für Sie kostenlos. Darüber hinaus tragen Sie die Reisekosten zur Informationsreise bzw. zu den Vorstellungsgesprächen.
     
  5. Wieviel verdienen Pflegefachkräfte in der Schweiz?
    Ausgebildete Pflegefachkräfte in der Schweiz verdienen ein angemessenes Gehalt, welches durch die Art und den Ort der Pflegeeinrichtung unterschiedlich sein kann. Vom Bruttogehalt werden Sozialabzüge und Steuern abgezogen, die kantonal unterschiedlich sind. Eine Orientierung zu Löhnen im Schweizer Pflegesystem finden Sie hier.
     
  6. Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz?
    Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind etwas höher als in Deutschland. In Relation zum Gehaltsniveau werden Sie als Pflegefachkraft in der Schweiz jedoch großzügiger leben können als in Deutschland und trotzdem noch Geld zum Sparen übrighaben.
     
  7. Warum sollte ich eine Weiterbildung machen, um in der Schweiz zu arbeiten?
    Eine diplomierte Pflegefachperson in der Schweiz arbeitet nach anderen Pflegestandards als eine deutsche Pflegefachkraft. Die Pflegefachperson trägt die Verantwortung über 4-6 Patienten pro Schicht und arbeitet in einem Team zusammen mit Fachangestellten Gesundheit, Pflegeassistenten und Auszubildenden. Sie delegiert Aufgaben und ist für den gesamten Pflegeprozess verantwortlich. Zum Erlernen der Schweizer Pflegestandards ist eine Weiterbildung sehr sinnvoll. Abgesehen davon wird Ihnen auch der Einstieg in ein fremdes Land und einen fremden Pflegealltag erheblich erleichtert.
     
  8. Welche Perspektiven habe ich nach Abschluss des Curaswiss-Programms?
    In der Schweiz können Sie sich nach dem Curaswiss-Programm an jeder Pflegeeinrichtung bewerben. Darüber hinaus können Sie sich im Schweizer Pflegesystem weiterbilden. Sollten Sie nach Deutschland oder in ein anderes Land zurückkehren, werden Sie von dem guten Ruf des Schweizer Gesundheitswesens und Ihren Erfahrungen profitieren.

Ihre Ansprechperson

Christine Naumann

Christine Naumann
Program Manager DE
info.de@ curaswiss.ch
Deutschland
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Es ist bewundernswert und mutig, auf welchen Weg sich die Curaswiss-Teilnehmenden begeben. Ich stehe ihnen gern während der Zeit des Starter Course in Berlin mit Rat und Tat zur Verfügung.
Christine Naumann, Program Manager Germany